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Zum Ende der Seite springen Ursachen für Ruckler im Playback
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Balm
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Ursachen für Ruckler im Playback Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ursachen für Ruckler im Playback (Original von Tsunami)

1. Das DVD-Laufwerk ist nicht Master sondern Slave

2. der DMA-Modus ist nicht aktiviert
es ist nur Multi-Word-DMA anstatt Ultra DMA aktiviert
siehe auch Punkt 44 (bei Windows 2000)

3. Die ASPI-Treiber sind zu alt

4. Die Audio-Treiber der Soundkarte sind nicht kompatibel
(neuen Treiber installieren und voll-duplex einschalten)

5. Video ist mit zu hoher Bitrate komprimiert und Audio ist gar nicht komprimiert
(dadurch müssen zu viele Daten an den Keyframe-Intervallen übertragen werden,
Ruckler entstehen genau im Abstand des Keyframe-Intervalls)

6. Die CPU-Qualität im Playback-Filter ist zu hoch eingestellt

7. Der Prozessor ist zu langsam

8. Die Grafikkarte ist nur ISA oder PCI statt AGP

9. Die Grafiktreiber sind zu alt

10. Der Level-1 oder Level-2 oder Level-3-Cache sind abgeschaltet (BIOS)

11. Die Soundkarte (ISA) benutzt einen bereits belegten Interrupt

12. Die Netzwerkkarte hat keinen Abschlusswiderstand

13. Die Treiber der Netzwerkkarte sind nicht kompatibel bzw. zu alt

14. Das SCSI-Kabel hat keinen Terminator am Ende (bei Ultra-SCSI muss es ein aktiver Terminator sein)

15. Kombination von hoher Monitor-Auflösung und zu geringem Grafikkarten-Speicher

16. während des Playbacks wird gedruckt

17. Der PCI-Bus wird aufgrund von hohem Netzwerk-Verkehr zu stark belegt

18. Der Arbeitsspeicher ist zu gering, so dass Windows swappen muss

19. Nebenher werden viele oder große Dateien kopiert

20. Der Film wurde mit einer falschen Framerate konvertiert
(Beispiel : Film ist 25,000 fps, wurde aber mit 23,976 fps konvertiert)
siehe Punkt 33

21. Es laufen zu viele Hintergrundprogramme

22. Es wird der Media-Player zum Abspielen benutzt.
Es kann zu Rucklern und asynchronem Audio kommen, wenn
a) das Avi sehr lang ist (größer als ca. 1,7 GB)
Lösung : Avi splitten oder anderen Player (zb BSPlayer) benutzen
b) das Betriebssystem schon lange läuft und vorher der Media-Player mehrfach
gestartet und beendet worden ist.
Lösung : neu booten

23. Ein falscher oder kein Playback-Filter wird beim Abspielen benutzt.
Die Performance OHNE den Playbackfilter ist extrem miserabel, da das Video dann mit dem "unoptimierten" Codec dekodiert und über die GDI gerendert wird
Lösung : Filter-Pack 3f oder höher (neu) installieren

24. Die Windows-Auslagerungsdatei ist nicht auf einen festen Wert eingestellt
(Windows übernimmt die Verwaltung oder Minimum-Größe ist nicht gleich Maximum-Größe).
Dann kann es passieren, dass Windows die Auslagerungsdatei während des Playbacks verkleinert,
was Festplatten-Bandbreite kostet, wodurch es zu Rucklern kommen kann

25. Die Festplatte ist fragmentiert, dadurch muss der Lesekopf zu lange Wege zurücklegen,
bis die richtigen Sektoren erreicht sind

26. Die VCore-Spannung ist zu niedrig, daduch kann es bei AMD K6-3 Prozessoren zu Verzögerungen kommen
(evtl. auch bei anderen Prozessoren)

27. Ein Viren-Wächter checkt den Avi-Stream bevor er ans Player-Programm weitergeleitet wird.

28. Microsoft-Outlook erstellt gerade einen Index (diese Journal-Funktion sollte immer abgeschaltet sein)

29. es läuft ein Video-Capture Programm nebenher. Die Overlay-Anzeige stört ganz massiv die Wiedergabe

30. Nach dem Kopieren bzw. Rippen der vobs auf die Platte ruckeln diese, daher kann auch das avi ruckeln.
Ursache unbekannt. Evtl. wurde der Interleave verändert.

__________________
...auch im IRC-Channel zu finden...


12.05.2003 01:35 E-Mail an Balm senden Homepage von Balm Beiträge von Balm suchen Nehmen Sie Balm in Ihre Freundesliste auf
Balm
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31. Wenn das Ausgangsmaterial ein gecapturtes Avi war, dann entstehen die Ruckler durch dropped frames.

32. Wenn FlaskMPEG Ruckler produziert, dann kann das an folgendem liegen :
a) das Avi wurde evtl. mit 23,976 fps kodiert anstatt mit 25 fps.
Flask hat einige Schwächen bei der Erkennung der korrekten Framerate, weil Flask
die korrekte Framerate nicht aus dem MPEG2 Video Header ausliest, sondern statt dessen
einige Bilder dekodiert und mit Hilfe der Anzahl der dekodierten Bilder und der Timestamps
herauszufinden versucht was denn die richtige Framerate sein könnte.
Angeblich soll das ein Fix für Animes sein, aber eine saubere Routine ist was anderes ;-)
Wahrscheinlich wurde zuerst das Avi-Plugin angewählt und danach erst die fps auf 25 umgestellt,
dadurch wird das Plugin falsch initialisiert.
Lösungen :
a) ERST die Framerate manuell richtig einstellen und erst DANACH das Avi-Plugin auswählen
oder am besten kein Flask mehr benutzen, denn Flask hat noch sehr sehr viele andere Bugs.
b) Manchmal ist ausserdem folgendes nötig :
in Flask\Settings\avi output.settings.flask löschen
dann Flask aus dem Archiv neu kopieren und starten
evtl. ist auch die Registry defekt, in diesem fall nach Flask, Development suchen und löschen.
Außerdem sollte man die 'reg7a_deutsch.reg' aus dem Filter-Pack 3f oder die 'Avifile.reg'
von www.doom9.org starten.

b) Flask hat einen Fehler, der bei manchen Filmen
(The sixth sense, Das fünfte Element, Rush Hour etc. etc.)
jedes 9. oder 11. oder 12. oder 15. Frame (je nach GOP-Größe) nocheinmal ins Avi schreibt,
dadurch entstehen regelmäßige unangenehme Ruckler ca. im Sekundentakt.
Bisher hilft dann nur, die betroffenen Flask-Versionen (zb Flask 0.594)
nicht zu benutzen.
Diesen Bug haben folgende Versionen NICHT :
Flask 0.563 (sehr langsam)
Flask 0.594 Vanilla
Flask 0.594 Tsunami Edition
Flask 0.60

33. PowerDVD hat ist etwas ineffizient, es ruckelt immer genau dann,
wenn Daten von der Festplatte gelesen werden müssen.
Das gilt besonders für Windows 9x, bei Windows 2000 funktioniert es besser.
Lösung :
a) Windows 2000 benutzen
b) WinDVD 3.0 benutzen

34. Bei einer Terratec DMX Fire 1024 muss man im Terratec Mischpult das Digital-Input auf OFF einstellen,
sonst ruckelt es beim DVD-Abspielen.

35. Der ISDN USB Controller muss evtl. deaktiviert werden

36. Den BSPlayer verwenden anstelle des Mediaplayers, weil er effizienter arbeitet.

37. Ich habe lange mit den Rucklern bei DVD´s auf Platte und Original-DVD´s bei meinem Toshiba SDM 1502 und ASUS A7V133 Motherbord mit VIA KTA 133A Chipsatz gekämpft.
Es bleibt zu sagen, daß meine Festplatte über den UDMA-ATA 100 Controller des Motherbords angeschlossen ist. Der DMA-Mode für das DVD-Laufwerk war einfach nicht aktivierbar, obwohl das Laufwerk diesen laut Toshiba-Support-Hotline (sehr engagierte Leute) definitiv unterstützt. Selbst das von Asus zur Verfügung gestellte DMA-Setup-Tool erkannte kein einziges Laufwerk an den IDE-Schnittstellen. Von ASUS gabs nur Sendepause.
Die Lösung:
Einfach das DVD-Laufwerk an den zweiten UDMA-Controller des Motherboards anschließen
(Primary oder Slave ist egal).
Von da an gab´s keinen Ruckler mehr. Selbst bei Avi-Files auf CD-ROM mit einer
Bitrate von über 2000 keine Probleme.

38. Das Programm 'Undelete für Windows 2000' ist installiert.
Dieses Programm klaut ganz massiv Rechenleistung,
im Taskmanager kann man sehen, das die Datei 'UdServe.exe' fast immer den größten Teil der Prozessorleistung für sich beansprucht,
und zwar nicht etwa als IDLE-Prozess, sondern anscheinend mit normaler Priorität, so das andere Programme wie ein Video-Encoder oder Video-Decoder deutlich langsamer arbeiten und Ruckler verursachen können.

40. Es wurden falsche Werte für preload und interleave beim muxen verwendet.
Einfach mit VirtualDub mit den richtigen Werten nocheinmal muxen.

40. Der Profilemanager von Microsofts Sidewinder Gamepad ist geladen und wird unten in der Taskleiste angezeigt. Einfach diesen Profilmanager beenden und das Ruckeln sollte verschwinden.

41. Das Programm 'PC-Health' ist geladen und wird in der Taskleiste angezeigt. Es dient zur Anzeige und Überwachung der CPU-Temperatur, der Spannung etc. Am besten deaktiviert man solche kleinen Helfer (eher kleine Teufel ;-))

42. Norton Utilities ist aktiv und überwacht den PC auf Speicher- und CPU-Nutzung
Am besten deaktivieren

43. das DVD-Laufwerk bzw. der CD-Brenner bzw. die Festplatten laufen unter Windows 2000 nur im PIO-Modus anstelle des Ultra DMA Modus. Ausser Ruckeln können dadurch auch noch weitere Effekte auftreten wie zum Beispiel 100 Prozessorlast oder Buffer Underruns beim CD-Brennen.

Bei CD-Brennern und DVD-Laufwerken muss man in der Registry folgenden Zweig suchen :
HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Class\ {4D36E96A-E325-11CE-BFC1-08002BE10318}\0000

Nach einem Klick mit der rechten Maustaste auf das rechte Fenster des Registrierungseditors
wählt Ihr unter "Neu" die Option "DWORD-Wert" und gebt dem neuen Eintrag den Namen
"EnableUDMA66" (ohne Anführungszeichen und ohne Freizeichen eingeben !).
Danach müsst Ihr einmal auf den Eintrag doppelklicken und ihm unter
"Bearbeiten" den Wert "1" zuweisen (ob "hexadezimal" oder "dezimal", ist völlig egal).

Neu booten, Gerätemanager starten (Arbeitsplatz, Systemsteuerung, System, Hardware, Gerätemanager)
auf 'IDE-ATA / ATAPI-Controller' doppelklicken,
Primärer IDE Kanal, rechtsklick, Eigenschaften, Erweiterte Einstellungen,
Gerät 0, Übertragungsmodus : DMA wenn verfügbar,
Gerät 1, Übertragungsmodus : DMA wenn verfügbar,
Sekundärer IDE Kanal, rechtsklick, Eigenschaften, Erweiterte Einstellungen,
Gerät 0, Übertragungsmodus : DMA wenn verfügbar,
Gerät 1, Übertragungsmodus : DMA wenn verfügbar,
Neu booten

Bei Festplatten liegt das daran, das Windows 2000 mit UDMA 100 Geräten nicht umgehen kann
(das wird aber evtl. in zukünftigen Service Packs gefixt, beim SP2 ist dieser Fehler
immer noch vorhanden).
In diesem Fall muss man sich _zusätzlich_ zum obigen Registry-Fix von den Seiten der
Festplattenhersteller ein Tool herunterladen, das den UDMA 66 Modus für UDMA 100 Festplatten
einschaltet.
Von Fujitsu gibt es so ein Tool leider nicht. Von Maxtor gibt es nur ein Tool, welches
den UDMA 100 Modus einschalten kann bei Geräten, die eigentlich nur UDMA 66 verstehen.
IBM : http://service.boulder.ibm.com/storage/hddtech/ibmatasw.exe
Seagate : ftp://ftp.seagate.com/techsuppt/seagate_utils/uata100d.exe
Quantum : http://www.quantum.com/support/csr/software/csr_software.htm
Samsung : http://samsungelectronics.com/support/do...les/setudma.exe
Western Digital : http://www.wdc.com/service/ftp/dlgtools/dlgudma.zip

44. Die Grafikkarte ist eine Matrix G200 (PCI-Version),
damit kommt es sogar mit einem Intel Pentium mit 1 GHz und 512 MB Ram noch
an einigen Stellen zu Rucklern

45. Die Grafikkarte ist eine 'Xpert 2000' und man hat beim Playback von DivX auf einem Athlon 750 nur ca. 10 fps. In diesem Fall sollte man die neuesten Grafiktreiber installieren. siehe Punkt 9

46. Das Avi wurde mit DivX4 encodet (Project Majo).
Dieser Codec braucht auch zum Abspielen sehr viel Rechenleistung

47. Die Soundkarte unterstützt keine 48000 Hertz, deshalb muss die CPU zusätzlich noch
ein resampling der Audiodaten durchführen

48. Die Soundkarte benutzt den ISA-Bus anstelle des PCI-Bus, was wesentlich langsamer geht,
weil auf Mainboards mit PCI-Bus der ISA-Bus im Grunde genommen emuliert werden muss.

49. Im Hintergrund läuft der Total Recorder 3b

50. Man verwendet unter Windows 2000 SP 2 die Firewall 'Norton Personal Firewall 2001 v2.5' bzw. das Komplettpaket 'Norton Internet Security 2001 v2.5' (also inkl. Virenscanner). Diese Version hat Probleme mit dem Windows 2000 Service Pack 2 (weil unter anderem die Netzwerkverwaltung und die Dienststeuerung 'SERVICES.EXE' geändert wurden).
Das äußert sich dadurch, das nach einiger Zeit die CPU-Nutzung für die Firewall bei 99 % stehenbleibt (für den Prozess 'NISSERV.EXE'),
sie also fast die komplette Rechenleistung verbraucht.
Evtl. gilt das gleiche auch für die Firewall 'Blackice' (es gibt aber eine spezielle SP2 Version).
Die Lösungen sind :
a) das Service Pack 2 nicht installieren (SP1 scheint noch ok zu sein)
b) die bessere Lösung (weil das SP2 ansonsten sehr gut ist) ist es, eine neuere
Version der Firewall zu installieren (ab einschließlich v3.0 funktioniert es wieder)

51. Die CPU wird nicht ausreichend gekühlt (Wärmeleitpaste vergessen, Lüfter verstaubt, Lüfter defekt etc).
Dadurch takten sich einige CPU's (Intel Pentium 4) selber herunter um Schäden durch Überhitzung zu vermeiden. Die Folge ist dann das Rechenleistung fehlt, es entstehen Ruckler und oder das Video ist asynchron.


Cu Balm

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